Mithilfe gefälschter Identitäten und Dokumente verschaffen sich Cyber – Kriminelle Zugang zu den Zahlungsströmen und vertraulichen Informationen Ihres Unternehmens. Was für die Betrüger lukrativ ist, hat für Sie und Ihr Unternehmen verheerende Folgen. Wir haben für Sie zusammengetragen, wie die Betrüger vorgehen und wie Sie sich schützen können.

Die Fake – President – Masche
Ein Mitarbeiter erhält eine streng vertrauliche Mail vom „Geschäftsführer“. Es geht um die geplante Übernahme eines ausländischen Betriebes. Bei der Überweisung auf ein ausländisches Konto ist Eile geboten, denn die Konkurrenz soll von dem Coup nichts
erfahren, außerdem steht ein Feiertag vor der Tür. Die üblichen Prozesse und Kontrollen können also ausnahmsweise umgangen werden. Die Mail hat die passende Signatur und der Text entspricht dem Sprachstil des Geschäftsführers.

Der Mitarbeiter löst die Überweisung aus und das Geld ist weg.

Die Täter, die sich auch als Lieferant, Anwalt oder Angestellter einer Bank ausgeben, verschaffen sich die notwendigen Informationen über die Unternehmens – Website und andere öffentliche Quellen. Reichen diese für den Betrug nicht aus, kommt es zum Einsatz von Trojanern, Rootkits und Spyware. Um den Eindruck der Seriosität zu verstärken, erfolgt die Kontaktaufnahme zum Mitarbeiter auch über Telefon und gefälschte Briefe.

So schützen Sie sich:
Die Schwachstelle bei der Fake – President – Masche ist der Mensch. Mitarbeiter Ihres Unternehmens müssen unbedingt aufgeklärt und sensibilisiert werden. Dazu eignen sich spezielle Mitarbeitertrainings, klare Absprachen und abgestimmte Kontrollprozesse. Darüber
hinaus ist der Abschluss einer Vertrauensschadenversicherung sinnvoll. Hier sind nicht nur Schäden versichert, die Mitarbeiter etwa durch Diebstahl oder Veruntreuung absichtlich zufügen, sondern auch die Schäden, die durch Fake – President – Betrügereien entstehen.

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